TAI-JI-QUAN (TAI-CHI-CHUAN)

Taijiquan

Das Taijiquan, auch Tai-Chi-Chuan oder chinesisches Schattenboxen genannt ist eine im Kaiserreich China entwickelte innere Kampfkunst. In der Volksrepublik China ist Taijiquan in zumeist Stark vereinfachter Form ein Volkssport und in den Parks der Stadt sieht man in den Morgenstunden tausende von Menschen beim Üben der Bewegungen.
Ursprünglich wurde Taijiquan als Kampfkunst entwickelt, die zur Selbstverteidigung geeignet ist. Vor allem in jüngerer Zeit wird es häufig auch als allgemeines System der Bewegungslehre oder als Gymnastik befrachtet, das einerseits der Gesundheit sehr förderlich ist, andererseits der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Immer häufiger tritt der Kampfkunstaspekt hinter diese Aspekte zurück und verschwindet bisweilen ganz

Praxis

Wie in vielen traditionellen chinesischen Kampfkünsten erlernen Anfänger zunächst üblicherweise die Grundlagen und Bewegungsprinzipien der Taijiquan, ohne dabei die Anwendung der Bewegungen im Kampf zu üben. Sofern sie überhaupt vermittelt werden, praktizieren meist erst fortgeschrittene Schüler
die Anwendungen des Taijiquan als Selbstverteidigung, häufig erst nach einigen
Jahren des Lernens.

Grundlagen

In den verschiedenen Stielen und Schulen werden verschiedene Basisübungen praktiziert, die dazu dienen, die Bewegungsprinzipien des Taijiquan zu erlernen. Häufig werden dabei Übungen aus Systemen des Qigong verwendet, die auf das Praktizieren des Taijiquan vorbereiten.